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 Kommunikation schaffen – Barrieren durchbrechen

Wer wir sind und was wir wollen

Die Fachdienste für Hörgeschädigte sind die Beratungseinrichtung eines Selbstbetroffenen­verbandes hörgeschädigter Menschen. Als Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen schätzen und achten wir die Deutsche Gebärdensprache und die Gehörlosenkultur als Bereicherung unserer Gesellschaft. Deshalb unterstützen wir deren Erhalt und Nutzung.
Träger der Fachdienste für Hörgeschädigte ist der Landesverband der Gehörlosen Rheinland-Pfalz e.V. Er gründete diese Einrichtung 1990, um erstmalig Beratung in Gebärdensprache anbieten zu können. Wir identifizieren uns mit den Aufgaben und Zielen des Landesverbandes der Gehörlosen Rheinland-Pfalz e.V.
Hörgeschädigte und hörende Menschen leben in unterschiedlichen Lebenswelten. Diese sind durch eine andere Sprache, eine andere Kultur und durch verschiedene Lebensbedingungen geprägt. Wir möchten durch unsere Arbeit Verständnis füreinander fördern und gegenseitigen Respekt sowie Chancengleichheit schaffen. Damit leisten wir einen Beitrag zu einer barriere­freien Gesellschaft, zu gleichberechtigter Teilhabe und selbstbestimmtem Leben.
Gemeinsam mit dem Landesverband der Gehörlosen Rheinland-Pfalz e.V. sind die Fach­dienste für Hörgeschädigte in der Landespolitik und in der Öffentlichkeitsarbeit aktiv. Durch eine engagierte Interessensvertretung wollen wir sozialpolitische und gesetzliche Barrieren für hörgeschädigte Menschen abbauen. Deshalb pflegen wir eine enge Zusammenarbeit mit allen Gruppen, Personen und Organisationen, die uns dabei unterstützen, die Lebensbedingungen hörgeschädigter Menschen zu verbessern.

Was wir tun und wie wir arbeiten

Wir verstehen uns als kompetente Beratungseinrichtung für hörgeschädigte Menschen. Schwerpunkte unserer Arbeit sind die berufliche Integration und die Unterstützung von Familien. Zudem vermitteln wir qualifizierte Gebärdensprachdolmetscher/-innen, um die Rechte und die Kommunikation hörgeschädigter Menschen zu stärken und zu schützen.
Durch unsere Arbeit erkennen wir zeitnah auftretende Problematiken in der sozialen und gesellschaftlichen Situation hörgeschädigter Menschen. Wir entwickeln daraus bedarfs­gerechte Beratungs- und Unterstützungsangebote oder passen die bereits vorhandenen An­gebote an.
Unsere Angebote stehen unkompliziert zur Verfügung. Wir haben in verschiedenen Regionen des Landes Rheinland-Pfalz Beratungsstellen und Außensprechstunden eingerichtet.
Unsere Professionalität zeichnet sich durch eine hohe Gebärdensprachkompetenz und durch die besonderen Kenntnisse über die Kultur und Lebensbedingungen hörgeschädigter Menschen aus. Unser Personal besitzt eine hohe fachliche Qualifikation und besucht regelmäßig Fort- und Weiterbildungen. Zur Verbesserung und Sicherung der Arbeits- und Beratungsqualität ist die Teilnahme an Supervisionsangeboten selbstverständlich.
Die Mitarbeiter/-innen und die Leitung der Fachdienste für Hörgeschädigte pflegen einen wertschätzenden und vertrauensvollen Umgang miteinander. Durch die Mitwirkung aller Kolleg/-innen gestalten wir eine partnerschaftliche Organisationskultur.
Wir arbeiten für und mit Menschen mit Hörschädigung (Gehörlose, Schwerhörige, CI-Träger, Ertaubte). Dabei sehen wir jeden Menschen als voll- und gleichwertig an und respektieren seine persönlichen Fähigkeiten, Wünsche und Bedürfnisse. In der Beratung stellen wir eine barrierefreie Kommunikation sicher, indem wir uns auf die individuelle Ausdrucksweise des/der Klienten/-in einstellen.
Gemeinsam erarbeiten wir Lösungswege zur Selbsthilfe. Dabei gehen wir davon aus, dass jeder Mensch grundsätzlich in der Lage ist, seine Ideen und Handlungen zu verantworten und auftretende Probleme selbstbestimmt zu lösen.